Die Touchscreen Revolution

Frau am Touchscreen Tablet

Mittlerweile sind Geräte mit Touchscreen aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Ob auf dem Mobiltelefon, der Restaurantkasse oder im Hotel. Überall begegnen uns Applikationen, die per Fingerdruck bedient werden. Doch dies war nicht immer so, erinnere man sich noch an die alten Handys, die nur mit Tasten zu bedienen waren. Deshalb stellt sich an dieser Stelle auch die Frage: “Handelt es sich bei Touchscreen um eine Revolution?” 

Smartphones mit Touch-Bedienung

Smartphones mit Touch-Bedienung gehören inzwischen zum Standard. Nahezu jeder besitzt heute ein Mobiltelefon, das man mit dem Finger bedienen kann. Auch die Tasten sind von Handy Gehäusen weitestgehend verschwunden. Die Applikationen (Apps) sind so angelegt und konzipiert, dass man diese gar nicht mehr mit Tasten bedienen kann. Und das braucht man auch nicht, da jeder Bereich des Bildschirms sensibel auf den Fingerdruck reagiert. Auf diese Weise konnte sich ein ganz neues Nutzergefühl etablieren. 

Warenwirtschaftssoftware auf Pads mit Touch

Auch im Bereich der Warenwirtschaftssoftware ist man mittlerweile auf den Touch-Screen umgestiegen. Durch die ausgereiften Programme und deren Schnittstellen hat man hier viele neue Möglichkeiten. So kann das ganze System sowie die einzelnen Komponenten modular zusammenspielen. Auch ist es durch WLan Anbindung möglich, das System von allen Positionen aus im Raum zu steuern. Ebenso ist für diese Entwicklung ein Pad oder Smartphone mit Touchbildschirm verantwortlich. 

Touch Technologien bei Fernsehern

Auch Smart TVs und Fernseher sind bereits mit Touch Technologien ausgestattet. Zwar zumeist nicht direkt, jedoch können diese einfach per Smartphone bedient werden. Auf diese Weise benötigt man für einen Fernseher keine Fernbedienung mehr. Denn das eigene Smartphone dient hier schlichtweg als Remote Control. Zudem wird hier auch die Anbindung ans Internet ermöglicht. Per Touch Technologie kann man beispielsweise jetzt ganz einfach im Internet navigieren. Oder auch andere Apps wie YouTube, Social Media Plattformen und weitere Apps bedienen. Und das ohne aufstehen oder das Gerät wechseln zu müssen. 

Touchbildschirme in der Forschung

Auch in Laboren und Forschungseinrichtungen hat der Touch-Bildschirm seinen Siegeszug fortsetzen können. Technische Geräte in der Medizin und in Forschungszentren können mithin genauso mit den Touch Techniken bedient werden. Der Vorteil ist neben der Schnelligkeit eben auch intuitives Arbeiten. Mithin muss man nicht mehr nur die ganze Zeit vor einer Computer Tastatur sitzen beim Schreiben. Auch das Arbeiten im Stehen wird durch die neuen Technologien entschieden gefördert werden. Beispielsweise bei einem rundum Touchbildschirm (360 Grad), den man stehend bedienen kann. 

Wie sieht die Zukunft aus?

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es zukünftig noch mehr Applikationen mit Touch-Bildschirm hervortun werden. Denn auch in modernen Autos gehören Touch-Screens zur Standard Ausrüstung. Hier kann man beispielsweise im Auto die gängigen Funktionen steuern. Auch das Radio bedienen oder Anrufe annehmen funktioniert hier schon per Touch. Denken wir jetzt beispielsweise an autonomes Fahren, dann werden hier sicherlich noch einige Anwendungen dazu kommen. Diese Apps werden insbesondere für die Steuerung und den Wechsel der Fahrmodi zuständig sein. Zweifelsohne werden die Touchscreen-Technologien immer weiter ausgebaut. Besonders interessant wäre hier auch die Verbindung von Touch mit virtual Reality.


Was bedeutet capacitive touch bei einem Touchscreen Monitor?

Beim capacitive touch besteht der Bildschirm nicht mehr aus vielen sehr unterschiedlichen Schichten. Die Monitoroberfläche besteht meist nur noch aus einer Glasplatte, die mit einer durchsichtigen leitfähigen Folie versehen wurde. Ein schwaches elektrisches Feld entsteht über Wechselstrom durch Elektroden in den Bildschirmecken und reagiert auf Berührung.

Ein Teil dieses Feldes wird bei einer Berührung abgeleitet. Das Feld selbst als Ganzes wird dadurch ebenfalls verändert. Diese Veränderung ist messbar und an den Bildschirmecken wird dann der jeweilige Stromfluss gemessen und so die exakte Position des Kontaktes zwischen Finger und Oberfläche ermittelt.

Die Vorteile capacitiver Displays liegen in ihrer großen Widerstandsfähigkeit Kratzern und anderen Verschleißerscheinungen gegenüber. Sie verfügen auch über eine sehr gute Bediengenauigkeit. Für Multitouch sind capacitive Touchscreens ebenfalls geeignet. So wird beispielsweise die Bedienung mit mehreren Fingern gleichzeitig möglich, wie beim Heranzoomen mit der Pinch-Geste.

Schon zu Beginn der 70er Jahre wurde für die Steuerung des Super-Proton-Teilchenbeschleunigers im schweizerischen CERN der erste capacitive Touchscreen entwickelt. Später dann verbaute auch IBM einen derartigen Schirm in einem Handy.

Grundsätzlich sind zwei unterschiedliche Bauarten bei vielen Geräten im Einsatz. 

1. Die Oberflächen-capacitiven Schirme und
2. Die projiziert-capacitiven Schirme

zu 1.: Während hier eine mit durchsichtigem Metalloxid beschichtete Folie meist auf Glas auflaminiert wird, nutzt die Bauart
zu 2.: Zwei Ebenen mit leitfähigen Mustern. Diese Ebenen sind isoliert voneinander eingebaut und jeweils eine Ebene fungiert als Sensor und die andere als Treiber. Die verwendeten Muster sind dabei meist Streifen oder Rauten. Bei Berührung diverser Kreuzungspunkte variiert die Kapazität des Kondensators und das Signal wird verstärkt.

Als Vorteil hat sich erwiesen, dass der Sensor bei der zweiten Bauart jeweils auf der Rückseite des Deckglases angebracht ist und die Erkennung hindurchprojiziert werden kann. Auf der nahezu verschleißfreien Glasoberfläche wird die Bedienung der Geräte so optimal durchführbar.

Die capacitive Technik generell hat sich bei allen neueren Handys und Tablets, die im Handel aktuell angeboten werden, durchgesetzt.

Alle capacitiven Geräte sind wegen ihrer geringeren Verschleißanfälligkeit und ihrer Fähigkeit zum Multitouching beliebt. So sind unter den Top 100 aller aktuellen Bestenlisten keine Smartphones mit resistivem Display mehr zu finden.

Die PCT – Technik – Geräte, also die Monitore mit projiziertem capacitiven Touch, sind gegen Hitze und Feuchtigkeit bestens geschützt. Der Monitor als Ganzes mit dem Gehäuse kann hinter einer bis zu 8 Millimeter starken Glasscheibe verbaut werden. Dadurch besitzt das Gerät eine total flache und sehr leicht zu reinigende Oberfläche. Anders als bei der capacitive Technik mit auflaminierter Folie kann der PCT Touch sowohl mit den bloßen Fingern als auch mit ganz dünnen Handschuhen bedient werden.

Da die PCT – Screens sehr widerstandsfähig, leicht zu säubern und gut zu desinfizieren sind, werden diese Monitoroberflächen oft in der Lebensmittel Industrie, in der Medizintechnik und in der Pharma Industrie, sowie auch in der Industrieautomation eingesetzt
Der PCT Touch ist nahezu unverwüstlich und ist deshalb auch hervorragend für jeglichen Einsatz im Freien geeignet. Bei Ticketautomaten und in Geldautomaten leistet diese Technik sehr gute Dienste.